02. Juni 2016:

asiatischer laubholzbockkäfer1 

Bedenklicher Laubholzbockkäfer bedroht Tiroler Bäume!

Der "Asian Longhorned Beetle" (Anoplophora glabripennis) wurde nach Österreich eingeschleppt und hat bereits zahlreiche Bäume in Tirol geschädigt. Dieser Käfer ist besonders gefährlich, da er völlig gesunde Bäume attackiert. Durch den Befall kommt es zum Absterben von Ästen und Kronenteilen, Bruchgefährdung und zum Tod der Bäume. Da eine weitere Verschleppung des Käfers nicht ausgeschlossen ist, gilt es daher besonderes Augenmerk auf bisher ungeklärte Schäden an Laubgehölzen zu richten. Gefährdet sind vor allem Ahornarten (bes. Acer negundo), Pappeln, Weiden, Eschen, Rosskastanien und Apfelbäume. Aufgrund der Gefährlichkeit des Schädlings gilt verschärfte Anzeigepflicht. Bei Befallsverdacht muß unverzüglich die Forstbehörde informiert werden..

Das Informationsschreiben der Tiroler Landesregierung, Abteilung Waldschutz finden sie hier: Asiatischer-Laubholzbockkaefer.pdf

Rückfragen, Auskunft und Beratung können sie bei ihrem Waldaufseher einholen!

 

Werner Fiechtl

Waldaufseher

 

Gemeindeamt Schlitters 52a

6262 Schlitters

 

mobil.: +43664 9691233

Tel.: +435288 72363 4

http://www.waldaufseher.org

 

15. März 2016: Die Gefahr der Borkenkäfer!

Die Gefahr die im heurigen Frühjahr vom Borkenkäferbefall ausgeht, muss als extrem hoch eingestuft werden!

Borkenkaefer1

Aufgrund des milden Herbstes und der geringen Wintermortalität ist mit eine sehr hohen Populationsdichte zu rechnen. Übriggebliebene Käferbäume des Vorjahres, die im Herbst befallen wurden, werden sich in den nächsten Tagen verfärben. Die Kronen dieser Bäume waren über den Winter noch grün. Eine rasche Aufarbeitung und Abtransport dieser Käfernester kann die Käferdichte entscheidend senken.

Die Waldbesitzer sollen ein besonderes Augenmerk auf ihren Waldbestand legen und auftretende Käfernester bzw. auch einzeln befallene Bäume schnellstmöglich aufarbeiten und aus dem Wald bringen bzw. bekämpfungstechnisch zu behandeln oder zu Entrinden!!

Das Informationsschreiben des österreichischen Waldverbandes finden sie hier: Info_Waldverband.pdf

Rückfragen, Auskunft und Beratung können sie bei ihrem Waldaufseher einholen!

 

Werner Fiechtl

Waldaufseher

 

2014: Bericht des letzten Windwurfes

Das Sturmtief „Gonzalo“ fegte mit mehr als 155km/h in der Nacht vom 21. auf 22. Oktober 2014 über unser Land! Unsere Gemeinde kam glücklicher Weise mehr oder weniger mit einem blauen Auge davon. In unseren Wäldern wurde jedoch teilweise erheblicher Schaden angerichtet! Windwurfschäden in den Wäldern des Waldbetreuungsgebietes Schlitters

• Im gesamten Aufsichtsgebiet (Schlitters, Bruck, Strass) dürften durch das Sturmereignis an die ca. 1800 m³ Schadholz angefallen sein.
• Am stärksten betroffen ist die Agrargemeinschaft Schlitters (ca. 1300 m³).
• Auch in den Privatwäldern entstanden zum Teil größere Schadholzanfälle.

 

Nach dem Wintereinbruch Schadensausmaß nicht im vollen Umfang erkennbar.

 Das wahre Bild zeigte sich erst nach der Schneeschmelze!!!

Schadholz rechtzeitig aufarbeiten

Um eine Vermehrung von Schadinsekten hintanzuhalten ist das Schadholz rechtzeitig vor Beginn der warmen Jahreszeit aufzuarbeiten! Holz, welches in den Wintermonaten geschlägert oder aufgearbeitet wird, muss noch vor dem Wintereinbruch
aus dem Wald transportiert werden, denn es ist besonders für einen Befall von Schadinsekten anfällig! Ein Appell an alle betroffenen Waldbesitzer, Schadholz rechtzeitig aufarbeiten bzw. aufarbeiten lassen!!!
Die Schadholzaufarbeitung ist eine sehr gefährliche Arbeit und sollte von Fachkräften durchgeführt werden, das Tragen der
persönlichen Schutzausrüstung bei der Waldarbeit ist unerlässlich!!!

Euer Waldaufseher

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